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 Opel Omega B

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BeitragThema: Opel Omega B   Opel Omega B Icon_minitimeDo Nov 20 2008, 07:56

Und noch ein paar Facts zu Opels letzter Oberklasselimo:

Opel Omega B (1994-1999)
Opel Omega B Facelift (1999-2003)

Historie:
Anfang 1994 erschien der Omega B. Durch die steifere Karosserie konnte nun endlich auch ein Airbag-System im Omega realisiert werden. Auch das Fahrwerk wurde verstärkt. Als Basismotorisierung gab es weiterhin den bisherigen 2,0 l-Motor mit 85 kW (115 PS), dazu kam eine 16V-Variante mit 100 kW (136 PS). Die bisherigen Reihensechszylinder-Benzinmotoren wurden durch neu entwickelte V6-Motoren ersetzt. Zunächst gab es den 2,5-Liter mit 170 PS, außerdem den 3,0 Liter mit 211 PS im Spitzenmodell MV6. Als Diesel gab es zunächst den von BMW zugekauften 2,5 l Turbodiesel (Reihensechszylinder) vom Typ M51-D25 mit 96 kW (130 PS) statt der 143 PS des BMW 325/525tds. Danach gab es einen 2,0 l-16V Direkteinspritzer-Diesel mit 73 kW (100 PS). Einspritzpumpe und Nockenwelle werden bei diesem Motor durch zwei getrennte von der Einspritzpumpenwelle ausgehende Steuerketten (zur Kurbelwelle Duplex-, zur Nockenwelle Einfachkette) angetrieben. Trotz 16V verfügt er über nur eine Nockenwelle, welche die Ventile über reibungsarme Rollenschlepphebel antreibt. Die neuen V6-Motoren verfügten grundsätzlich über Leichtmetallzylinderköpfe mit vier Ventilen pro Zylinder. Hinzu kam das „Multiram-System“, welches die Länge des Ansaugweges in Abhängigkeit von der Motordrehzahl in mehreren Stufen variieren kann, was besonders im unteren Drehzahlbereich für mehr Drehmoment sorgte. Die kompakte und kurze Bauform der V6-Motoren machte sie auch für den Quer-Einbau in Fahrzeugen mit Frontantrieb tauglich. Entsprechend wurde der 2,5-l-V6 auch im Opel Vectra und Calibra angeboten.
Zum Modelljahr 2000 erhielt der Omega ein größeres Facelift, intern als Omega B2 bezeichnet. Sowohl die Front als auch das Heck wurden neu gestaltet, auch der Innenraum wurde weitgehend überarbeitet. Chromleisten entfielen nun zum größten Teil, dafür waren Stoßfänger und Seitenleisten in Wagenfarbe lackiert. Es gab neue Ausstattungslinien, der MV6 entfiel. Die edelste Variante nannte sich nun „Executive“. In ihr war fast alles enthalten, was die Aufpreisliste zu bieten hatte: Lederpolster, elektrisch verstellbare Sitze, Xenon-Licht, Tempomat, Radio mit CD-Wechsler und Telefon. Aufpreispflichtig waren bei dieser Ausstattung fast nur noch das Schiebedach und die Metallic-Lackierung.
2000 sollte wieder ein so genannter „Über-Omega“ mit einem 5,7 l-V8 mit 315 PS (Motor von einer Corvette) gebaut werden. Er wurde aber wenige Wochen vor der geplanten Markteinführung zurückgezogen, weil Kühlungsprobleme beim V8-Motor nicht in den Griff zu bekommen waren. Es sollte ein Leichtmetall-V8 (LS1) zum Einsatz kommen, welcher im Gegensatz zu den bei den großen Cadillacs verbauten Northstar-V8-Vierventilern über mehr Hubraum, aber nur über eine zentrale Nockenwelle und zwei Ventile pro Zylinder verfügt. Auf dem amerikanischen Markt wurde der Omega als Cadillac Catera angeboten. Da er ebenfalls in Rüsselsheim gebaut wurde, sollte er vom guten Ruf (des „Made in Germany“) profitieren. Äußerlich unterschied sich der Cadillac vom Opel hauptsächlich durch einen anderen Kühlergrill, geänderte Stoßstangen sowie geänderte Rückleuchten und einem anderen Mittelkonsolen-Einsatz mit Fest integriertem Kassetten-Radio und Klimasteuerung über Tasten bzw. Knopfschalter. Technisch waren sie praktisch identisch. Beim Catera kam ausschließlich der 3,0 bzw. später der 3,2 Liter V6 zum Einsatz.

Im gleichen Jahr kam ein 2,6 l-Motor mit 132 kW (180 PS), welcher den 2,5-l-V6 ersetzte. Ein Jahr später folgte ein 2,2 l Diesel mit 88 kW (120 PS). Für alle, die vergebens auf einen stärker motorisierten Omega gewartet hatten, schob Opel 2001 einen 3,2 Liter 160 kW (218 PS) nach, der den 3,0-Liter ablöste und nur noch mit Automatik-Getriebe lieferbar war. Der erste Common Rail-Diesel kam 2001 mit einem ebenfalls von BMW zugekauften 2,5-l-Sechszylinder Typ M57-D25. Der durch den Einbau einer anderen Nockenwelle gedrosselte Motor leistete nun 110 kW (150 PS), statt der 163 PS des BMW 525d.

Der Omega wird seit dem 13. Juni 2003 (letzter Produktionstag) nicht mehr gebaut. Damit ging bei Opel eine Ära zu Ende, denn der Omega war der letzte Opel in klassischer Bauweise mit Frontmotor und Heckantrieb. Seine Position wurde jedoch nicht wie geplant durch den Opel Signum eingenommen. Mit der Modellstudie Insignia zeigte Opel 2003 eine mögliche Lösung zur Nachfolge des Omegas, die aber wieder verworfen wurde; der Name Insignia wird stattdessen ab Ende 2008 für die Nachfolgebaureihe des Mittelklasse-Modells Opel Vectra verwendet.

In England wurde das Auto als Vauxhall Omega verkauft. Auch die Vauxhalls rollten in Rüsselsheim vom Band.

In Australien (unter dem Markennamen Holden) wird der Omega in deutlich veränderter Form auch heute noch mit V6- und V8-Motoren gebaut. Dort heißt er allerdings nicht Omega, sondern je nach Ausstattung Commodore, Berlina oder Calais. Neben Limousine und Kombi werden auch noch weitere Karosserie-Varianten angeboten: Als Limousine mit verlängertem Radstand (Statesman/Caprice), als Allrad-Gelände-Kombi (Adventra), als zwei- und viertüriger Pickup (Ute/Crewman) und als zweitüriges Coupé Monaro. Der Monaro wird in leicht abgewandelter Form in Amerika als Pontiac GTO und in England unter dem Namen Vauxhall Monaro vertrieben. Das Coupé ist ausschließlich mit V8-Motor erhältlich.


Motoren

Benziner


2.0i 8V X20SE R4-OHC 1998 cm³ 85 kW/115 PS 178 Nm (1994–1999)
2.0i 16V X20XEV R4-DOHC 1998 cm³ 100 kW/136 PS 185 Nm (1994–1999)
2.2i 16V Y22XE / Z22XE R4-DOHC 2198 cm³ 106 kW/144 PS 205 Nm (1999–2003)
2.5i 24V X25XE V6-DOHC 2498 cm³ 125 kW/170 PS 227 Nm (1994–2000)
2.6i 24V Y26SE V6-DOHC 2597 cm³ 132 kW/180 PS 240 Nm (2000–2003)
3.0i 24V X30XE V6-DOHC 2962 cm³ 155 kW/211 PS 270 Nm (1994–2001)
3.2i 24V Y32SE V6-DOHC 3175 cm³ 160 kW/218 PS 290 Nm (2001–2003)


Diesel

2.0 DTI 16V X20DTH 4 1995 cm³ 74 kW/100 PS 205 Nm bei 1.750 U/min (1997–2000)
2.2 DTI 16V Y22DTH 4 2172 cm³ 88 kW/120 PS 280 Nm bei 1.600 U/min (2000–2003)
2.5 TD 25DT / X25DT 6 2497 cm³ 96 kW/130 PS 250 Nm bei 2.200 U/min (1994–2001)
2.5 DTI Y25DTH 6 2497 cm³ 110 kW/150 PS 300 Nm bei 1.750 U/min (2001–2003)
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BeitragThema: Re: Opel Omega B   Opel Omega B Icon_minitimeMi Nov 04 2009, 11:30

Da das Thema grade aufkam:

Übersicht der Motoren und verwendeten Getriebe:

5 Gang Schaltgetriebe für folgende Motoren:

R25

X20SE
X20XEV
X25XE
Y/Z22XE
Y26SE
X20DTH
U/X25DT

R28
X30XE (beim MV6 Serie)

R30
Y22DTH

4 Gang Automatik

AR 25

X20SE
X20XEV
X25XE
Y/Z22XE
X25XE
Y26SE
U/X25DT (nicht bei Limousine)

AR 35

X30XE (Serie beim MV6)
Y32SE
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