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 Irmscher Senator B 4.0

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Roschi
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BeitragThema: Irmscher Senator B 4.0   So Dez 28 2008, 20:22

Der Basis-Motor lieferte 150 kW / 204 PS und nach der Leistungskur durch Irmscher insgesamt 200 kW / 272 PS bei ca. 5.800 U/min (Daten stammen aus einem Leistungsdiagramm). Der Hubraum wurde exakt um 1.014 auf 3.983 ccm erweitert.

Das maximale Drehmoment von 395 Nm steht bereits bei 3.300 U/min bereit. Von 2.000 U/min bis zur Höchstdrehzahl liegen stets über 320 Nm und zwischen 2.800 und 5.200 U/min sogar mehr als 350 Nm an.

Der Irmscher Senator B 4.0 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 250 km/h. Den Spurt von 0 auf 100 km/h meisterte er in 6,2 Sekunden.

Die ersten exemplare wurden im Frühjahr 1991 ausgeliefert zu einem Preis von 99.700 Mark.

Der Irmscher Senator 4.0i unterscheidet sich vom normalen durch eine andere Front mit kleinerem Grill, Seitenschweller und Heckschürze.
Desweiteren hat er mehr Holzeinlagen im Innenraum und eine Recaro Innenausstattung mit elektrischen Sitzen vorne mit Memory.
Das Cockpit ist mit Büffelleder bezogen.

Ansonsten serienmässig Vollausstattung, lediglich Telefon/Fax und Kühlschrank in der hinteren Mittelarmlehne kosteten Aufpreis.

War übrigens einer der spezifisch drehmomentstärksten Sauger der Welt!


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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Dez 29 2008, 22:21

Oh mein lieber Sven da will mich wohl einer aus der Reserve locken.
Dann will ich dir mal mit dem Stöckchen in die Parade fahren.

Die Firma Irmscher bot 1990 als Opel Haustuner den Senator B als veredelte Luxusversion an.
Als Motor kam der C36 NE zum Einsatz dessen Basis Motor der C30NE war. Der allerdings 1991
durch den C40SE abgelöst wurde. Zusätzlich gabs den C36NEI mit 200 PS dessen Basis der C30LE war.



Ab 1991 kam der neue C40SE zum Einsatz.



Beim C40SE handelt es sich nicht um einen aufgebohrten Dreilitermotor wie ihn die Firma Mantzel anbot
als M4000, sondern um einen Komplett neuentwickelten Rumpfmotor. Der Neu gegossene Block verfügte
über vergrößerte Öl- sowie vergrößerte Wasserkanäle und war somit äusest Standfest.

Der C40SE war seinerzeit der Stärkste Serien-Sauger der Welt. Der Hubraum zuwachs von 1.014ccm
im Hause Irmscher erforderte gegenüber dem C30SE einige umfangreiche Änderungen, wie die 7-Fach
gelagerte geschmiedete Kurbelwelle die auch über stärker demensionierte Kurbellwangen verfügt.
Zudem ermöglicht diese Kurbelwelle einen Kolbenhub von 88 mm, und somit über 18,2 mm mehr Hub
besitzt als der C30SE. Desweiteren verfügt die Kurbellwelle über 12 Ausgleichsgewichte die an die
Massekräfte des Motors angepasst sind. Die Bohrung beträgt 98 mm. Im Vergleich zum C30SE sind die
Zylinderlaufbuchsen zusammengegossen wodurch sich die Motorsteifigkeit enorm erhöhte.

Die äuserlichen Abmessungen des Motorblocks sind identisch mit denen des C30SE. Mit einem
Hub-/Bohrungsverhältniss von 0,89 ist der C40SE ebenso wie der C30SE Kurzhubig ausgelegt.
Dadurch bleibt eine hohe Drehfreudigkeit des Motors erhalten.

Dem selben Ziel dienen spezielle Muldenkolben deren Gewicht je 432 g (C40SE) gegenüber des
C30SE 492 g je Kolben beträgt. Der C30SE Zylinderkopf wurde speziell für den C40SE angepasst.
Die geänderten Nockenwellen mit einem um 0,5 mm größeren Nockenhub gewährleisten
somit einen optimalen Füllungsgrad.

Das gesamte Ansaugsystem wurde durch vergrößern des Einlassquerschittes vom Luftfilterkasten
sowie das Vergößern der Ansaugrohre von 37 mm auf 39 mm Durchmesser, anderen Einspritzdüsen
mit höherem Durchsatz sowie der Modifizierung des Luftmassenmessers an den gestiegenen Hubraum
angepasst.

Als Getriebe gabs das R-28 5 Gang-Schaltgetriebe serienmäßig. Auf Kundenwunsch waren noch
zwei weitere Getriebe gegen Aufpreis erhältlich zum einen das verstärkte Zf -Automatikgetriebe
welches auch in größeren BMW Modellen verbaut war, zum anderen ein 6-Gang Schaltgetriebe.
Somit wartete der C40SE mit beachtlichen Leistungsdaten auf.



Der DOHC Motor mit 200 KW/272 PS bei 5800 U/min. legte beachtliche Beschleunigungswerte vor.
In Verbindung mit Schaltgetriebe von 0 auf 100 in 5,8 sekunden. Automatikfahrer hingegen mussten
eine Verschlechterung der Beschleunigung von 0,8 sekunden in Kauf nehmen.
Die Endgeschwindigkeit lag bei 250 km/h (laut Fahrzeugschein).

Das Opel DUAL-RAM-Ansaugsystem mit zwiestufiger Saugrohraufladung läßt schon bei niedrigen und mittleren Drehzahlen aussergewöhnliche Druchzugskraft spüren.

Bis zu einer Drehzahl von 4000 U/min. wird der Motor wie ein doppelter Dreizylinder beatmet.
Die Klappe im Luftverteiler ist geschlossen, die Luft strömt getrennt in die Brennräume.
Das Ergebnis ist eine besonders hohe Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich.



Bei über 4000 U/min. öffnet sich die Klappe im Luftverteiler und sorgt so für optimierte Strömungsverhältnisse.
Jetzt entfaltet der Motor alle Stärken eines klassischen Sechszylinders optimiert durch die 24 Ventiltechnik.



Bei einer Drehzahl von 1500 U/min. stehen 75 % des Drehmomentsmaximums zur Verfügung.
Schon bei 3300 U/min. liegt das volle Drehmoment von 395 Nm an. Ergebnis ein hohes Drehmoment bei wirtschaftlich niedrigen Verbrauch, Umweltschonender Betrieb und ein höchtsmaß an Laufkultur.

Die Gemischaufbereitung wurde von einer Bosch-Motronic M 1.5 übernommen. Die Abgasreinigung
erledigten zwei Metall-Katalysatoren welche allerdings nicht als Leitungsbremse zu empfinden waren.
Die Verbrauchswerte des 10:1 verdichteten C40SE Motors der auf Super 95 Oktan ausgelegt ist
waren mit Stadtverkehr 16,9 Liter bei 90 km/h 8,3 Liter und bei 120 km/h mit 10,3 Liter ebenfalls
akzeptabel.

Der Irmsacher Senator basierte auf der CD-Ausstattung die fast alle Extras enthielt. Daher ist die Liste
der Sonderausstattungen für den Irmscher Senator relativ kurz.

Der Irmscher Senator war in folgenden Farben Lieferbar:
Bordeauxrot, Aubergine, Emeraldgrün und Schwarzmetallic.





Ein eigenständiges Gesicht erhielt der Irmscher Senator durch einen geänderten Kühlergrill
sowie Front- und Heckstoßstange zusätzliche Schwellerverkleidungen und hintere Türverkleidungen
waren gegen Aufpreis erhältlich.



Eine weitere Besonderheit waren die Anthrazitfarben eloxierten Fensterleisten.

Die Irmscher Innenausstattung unterscheidet sich wesentlich von der Serienausstattung.
Das Amaturenbrett sowie die Türverkleidungen erhielten einen edlen Büffellederbezug
und ebenso eine Vertäfelung aus furnierten und lackierten Holz.

Als Seriensitze erhielt der Irmscher Senator elektrische Recarositze vorn mit
Memory-Funktion. Die Sitzbezüge waren eine Stoff-Lederkombination ähnlich wie
beim Omega 3000. Die Seitenwangen waren beledert und die Sitzpolster in Stoff gehüllt,
dadurch boten die Sitze einen besseren Seitenhalt.



Das Serienmäßige Lederlenkrad war ohne Aufpreis auch in einem Designähnlichen
Holzlenkrad erhältlich.



Optional war für den Irmscher Senator in der hinteren Mittelarmlehne der Rücksitzbank
ein Kühlfach für die Bordbar erhältlich, in dem man ohne weiteres zwei Literflaschen sowie
mehrere Gläser unterbringen konnte.






Die Serienrückbank wurde gegen eine eigens entwickelte Rückbank mit zwei ausgeformten
Sitzplätzen getauscht, deren Seitenwangen einen optimalen Seitenhalt boten.



Nicht zu verachten war auch das Gepäckraumvolumen von 530 Liter.

Weitere Extras wie Webasto Standheizung, D-Netz-Telefon, Telefax sowie Laptop-Anschluss
konnten ebenfalls bestellt werden.

Serienmäßig erhielt der Irmscher Senator 5-Stern Felgen in 7 1/2 J x 16 mit 225 / 55 ZR 16 Bereifung.

Das Fahrwerk sowie die Bremsanlage entsprachen der des C30SE. Lediglich die Gasdruckdämpfer wurden härter abegstimmt und die Fahrwerksfedern wurden
um 15 mm gekürzt. Zudem verfügte der Irmscher Senator über ein 45% gesperrtes Differential.

Neben vielerlei Annehmlichkeiten die der Irmscher Senator bot steht der Preis in der Grundausstattung
von 99.700,- DM.


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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Dez 29 2008, 22:32

Also Sven ,ich bin definitiv dafür den Markus öfters mal aus der reserve zu locken

Da habt ihr beide wirklich verdammt viel wissenswertes über dieses Modell heraus gesucht und hier eingestellt .

Super ..vielen Dank .

Grüße die Opelmaus

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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Dez 29 2008, 22:36

JA so war der Plan, und um es mit seinenWorten zu sagen: "Da isser Fix bei der Sache!".

Im Ernst, find ich echt klasse den Beitrag von der PWS und ich find auch speziell die technischen Erläuterungen super.

Weiter so min Jung

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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Dez 29 2008, 22:44

Ja glaubst du ich lasse mir was von den Königinen erzählen.
Is doch mein Geschäft. :sss: Ohne jetzt zu nörgeln das war mir bei
so einem Wagen ziemlich dürftig!!
siehst ja die Geschichte geht anders.
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Dez 29 2008, 22:52

.
he was soll man dazu sagen...einfach geil...
also der irmscher senni iss ja eh mein ding...aber die infos dazu echt klasse

nun hätte ich noch viel lieber einen ...

.

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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Mo Jul 27 2009, 13:38

oh wie schön, ich hatte auch mal einen C40SE, das waren noch Zeiten träum

hier ein paar Pic´s :




[img][/img]


[img][/img]


[img][/img]


[img][/img]


im Omega war der Motor noch viel seltener als im Senator.
Und ich hab ihn verkauft
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Do Okt 29 2009, 10:31

@ Turbo.Weffe muß dich leider ein wenig Korrigieren.
Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich nicht um einen C40SE sondern um einen
C40E Verkaufsbezeichnung. C40Se war der Motorcode.

Es handelt sich zwar um einen Omega aber als Erbauer steht irmscher im Schein.

Zudem gab es einige Omegas mit 4.0 24V Motor. Das die C40SE am seltensten
waren stimmt wohl, da überwiegent der 4.0 24V von Mantzel verbaut wurde mit
der Bezeichnung M4000.

Dabei handelt es sich um einen aufgebohrten 3.0 24V ,& nich wie bei irmscher
um einen
Komplett neu gegossenen Rumpf.

Nichts für ungut in einigen Tagen mehr.

Wie heißts lesst euch überaschen............

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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   So Dez 06 2009, 22:36

Hallo,

@ Turbo.Weffe war der Omega ein originaler C40E?

Die Daten dir zusammen getragen habt sind super aber ich muss was korregieren.

Höchstgeschwindigkeit beim Irmscher Senator(Schaltung) 256km/h(eingetragen) und beim Automatik 250km/h(eingetragen).

Wenn man das Irmscher Getrag und ein 3,45er Diff verbaut, ist da noch ein bisschen mehr drin.
Das ist aber kein 6 Gang Getriebe sondern ein 5 Gang, der Rückwärtsgang ist dann links oben.
Auch gab es kein verstärktes AT Getriebe, sondern die AT Irmscher Fahrzeuge wurden mit einer angepassten Automatikgetriebe-Software ausgerüstet/verkauft.

Werde nächstes We mal Versuchen noch ein paar Infos zum Irmscher Senator hier bei zu tragen.

Gruß Patrick
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Di Dez 08 2009, 00:04

Hallo

@ Turbosonne falls der Bekannte sich von dem Projekt trennt, hätte ich interesse.



Das ist ein neues Irmscher Getrag mit großem Flansch. Es gab da 2 Varianten, einmal mit dem kleinen normalen Flansch und einmal mit einem größeren Flansch. Dann benötigt man aber auch die große Kardanwelle und den großen Flansch für das Differential. Desweiteren braucht man bei diesem Getriebe eine Blackbox für das Geschwindigkeitssignal. Das Signal erhält die Blackbox von einem weiteren ABS-Sensor.



Das ist die große Kardanwelle, ist im Durchmesser größer und hat wesentlich größere Hardyscheiben.



Schraubengröße M14.



Das ist mein geschweißtes Getrag. Irmscher hat wohl zu beginn eine verstärkte Version vom Zweimassenschwungrad getestet. Dies hat wohl nicht gepasst :hhgt:
Irmscher hat darauf hin, wie es heißt ein Stück aus dem Gehäuse raus geschnitten und es wieder "eingeklebt". Dieses Stück muss bei dem gezeigten Getriebe in die Glocke gefallen sein und hat den Weg ins Freie gesucht.
Das Irmscher Getrag ist wie schon erwähnt ein 5 Gang Getriebe wo der Rückwärtsgang links oben ist. Das geschweißte Irmscher Getrag ist die 2. Variante also mit dem kleinen normalen Flansch.

Gruß Patrick
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Sa Jan 09 2010, 15:42

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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   Sa Jan 09 2010, 15:53

Hallo

ja aber nur 2 originale C40E(Pressefoto und dem Simon seiner), der grüne soll wohl ein "originaler Senator B Kombi" sein, ist so im Brief eingetragen...

naja und dem blauen Kombi kann ich gar nichts abgewinnen :frech:, der erste Omega hat ein 3L Block mit dem 2,6er Dualram, wenn ich mich recht erinnere und der gelbe incl. der grüne sind auch keine Irmscher somit eigentlich falsch in dem Beitrag(meine Meinung :twisted: )

Gruß Patrick
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   So Jan 10 2010, 11:33

Wo bekomme ich Weise Blinker für´n Senni B her oder passen auch andere?
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   So Jan 10 2010, 11:39

Hallo

entweder selber bauen mit Porsche/Audi Blinkergläser oder du hast Verwandte in Down under denn da kommen die originalen weißen Blinker für den Senator her. Blinker sind von Hella.

Der Peter aus Selfkant hatte sich darum mal gekümmert und hat eine Menge bestellt. In der Zwischenzeit werden sie um die 200€ aufwärts gehandelt.

Gruß Patrick
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BeitragThema: Re: Irmscher Senator B 4.0   So Jan 10 2010, 11:43

Auweia ist ja ein kleines Vermögen

naja mal schauen

Danke dir
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